Freitag, 27. August 2021

15. Tag (27.08.2021) Chobe River Camp

Heute gab es ein früh Sonnenaufgangs-Birding-Bootstour mit Start um 6:55 Uhr, einem kleinen Boot nur für uns vier und dem Vogel-Guide namens Beaven. 

 

  

 
 

 


Erst nach Rückkehr gegen 9:00 Uhr haben wir dann gefrühstückt. 

Der Rest des Tages wurde verbracht auf dem Aussichts-Terrassen-Deck und am Pool, der einem bei 33 Grad Außentemperatur ziemlich kühl vorkam. Trotzdem sind wir alle vier mehr oder weniger lange hineingehüpft.  

Der Sonnenuntergang wieder einmal spektakulär (mit Vögeln):

Heute keine Streckenkarte: 0 Kilometer, 0 Fahrzeit.

Donnerstag, 26. August 2021

14. Tag (26.08.2021) Chobe River Camp


Der heutige Tag wird von einer ganztägigen Bootstour auf dem Chobe bestimmt. Die Autovariante wüde auf der gegenüberliegenden Flußseite stattfinden. Da man dazu aber die Grenze zu Botswana überschreiten müsste (mit erheblichem Papierkram, Covid-Test, etc.), rät die Lodge derzeit davon ab. Uns wäre die Bootsvariante sowieso lieber geewesen.
  
Derzeit haben wir Trockenzeit, so dass die Ausflugsboote relativ aufwändig den mäandernden Schleifen des Chobe folgen müssen. Teilweise ist sogar einiges Geschick der Bootsführer erforderlich, um Sandbänke zu überfahren (Wir nennen die Technik "Reiten auf der eigenen Welle": Schwung holen und eine Welle hinter sich erzeugen, direkt vor der Sandbank Motor aus, hochklappen und dann auf der eigenen uns folgenden Welle über die Sandbank treiben lassen. Meist klappt's.) 

Mit uns dabei ist eine dreiköpfige französische Familie und der Guide Beaven. Wir ware von 11 bis 17:30 Uhr auf dem Boot unterwegs und fuhren insgesamt ca. 25 km. Davon aber immer wieder  Stücke in Schrittgeschwindigkeit, um uns einzelnen Vögeln in der Randböschung bis auf wenige Meter zu nähern. Aber auch das Fahren durch eine Zebraherde aus einer Perspektive teilweise UNTER den Tieren ist ein neues Erlebnis für uns. Was fehlte? Mit Elefanten hatten wir heute Pech, aber die hatten wir ja schon in großer Zahl. 

Statt dessen eher selten: mehrere Krokodile, Warane und natürlich Vögel, Vögel, Vögel.

 
Hammerkopf - warum der wohl so heißt?

  

 

     



heute stationär: keine Karte, keine Kilometer 

Mittwoch, 25. August 2021

13. Tag (25.08.2021) Chobe River Camp

Nach drei Tagen in Ndhovu fahren wir heute bewusst bis ganz in den Osten des Caprivi-Zipfels hinein und passieren dabei sogar eine Unterkunft, die wir erst auf der Rückfahrt Richtung Westen besuchen werden. Auf diese Weise haben wir die Fahrstrecken etwas verteilt. Es geht also durch bis zum 

Chobe River Camp

Das Chobe River Camp, die  zweite von drei Gondwana Lodges auf unserer Reise, liegt - wie der Name schon sagt, direkt am Chobe River, der nach mehreren Staaten (Angola, Sambia, Botwana, Namibia) und mehreren Namen (Cuando, Kwando, Linyati, Chobe) nun hier die Grenze zwischen Namibia und Botswana bildet. Die Unterkunft sind wieder einmal zwei große geräumige Wohnzelte mit Blick in die weite Ebene. Es sind immerhin 26 Gäste da, davon aber eine 11-köpfige Familien-Gruppe aus Südafrika, wir vier, zwei kleine Familien und zwei Pärchen, Ab morgen sind wir dann nur noch 12.

 

Hier sind übrigens alle Zelte und die meisten Einrichtungen 2,5 m aufgeständert, da in der Regenzeit die komplette Fläche unter Wasser steht. Der Fluss hat hier übrigens eine extrem seltene Eigenschaft. Normalerweise fließt er von West nach Ost Richtung Sambesi. Führt der Sambesi aber Hochwasser, füllt dieser erst seine Schwemmflächen und drückt dieser den deutlich schwächeren Chobe zurück und die Flussrichtung ändert sich über viele Kilometer von Ost nach West - auch vor der Lodge. 
Nach drei Tagen Aufenthalt wieder eine Reiseetappe, diesmal bis ins  östlichste Gebiet des Caprivi-Zipfels zum Chobe River Camp (404 km, Netto-Fahrzeit 4:15 h):




Dienstag, 24. August 2021

12. Tag (24.08.2021) Ndhovu Safari Lodge



Heute stand ein fauler Vormittag und ein Game-Drive-Nachmittag auf dem Programm (Game=Wild, Game-Drive = Wildbeobachtungsfahrt). 

Ganz faul war der Vormittag auch nicht. Wir hatten mal wieder nicht nur die leichten Reisetaschen, sondern die kompletten Koffer von der Ladefläche unseres Geländewagens in die Wohnzelte mitgenommen, um für die nächsten drei bis vier Tage die gebrauchte gegen frische Kleidung zu tauschen. Außerdem haben wir den Laundry-Service genutzt und ein paar Sachen waschen lassen (T-Shirt 60 Cent, Hose 80 Cent). Picobello gewaschen und gebügelt gibt es alles in einem Tag zurück. 

Übrigens ist es hier im Caprivi auch im Winter deutlich wärmer als im Rest Namibias. Der deutlichste Unterschied: Nachts geht die Temperatur nicht so stark runter, statt 3 haben wir 13 Grad. Tagsüber dann bis zu 33 Grad trockene Wärme mit teilweise kräftigem Wind - gut zu ertragen. 

Um 14:00 Uhr brachte uns dann Erwin per Boot auf die andere Flußseite zu Erasmus mit seinem Gamedrive-Wagen , einem Toyota Landcruiser. Die Vornamen der Schwarzafrikaner machen immer wieder Spaß! Die Bootstour macht Sinn, da man sich damit die aufwendige Anfahrt zum Eingangsgate über die B8 spart und direkt in den Buffalo Park übersetzt. Die Ndhovu und eine benachbarte Lodge haben diese Sondererlaubnis. 

Die über 4-stündige Tour führte uns überwiegend in der Nähe des Okavango entlang, Erasmus bewies ein gutes Auge und fahrerisches Können (teilweise gleichzeitig). Ein paar abenteuerliche Passagen wären wir auch mit einem Geländewagen NIE gefahren. 

Die Sichtungen? Hier ein paar Fotos:


 

 

Montag, 23. August 2021

11. Tag (23.08.2021) Ndhovu Safari Lodge

älteres / schöneres Logo der Lodge


Die Ndhovu Lodge ist nun für drei Nächte unsere Basis. 

Nach der Bootstour gestern Nachmittag fahren wir heute in den kleine Mahango National Park nur 5 Kilometer südlich der Lodge. Der Park ist ohnehin wenig besucht, derzeit aber nahezu menschenleer. Gestern sind laut Eingangsbuch gerade einmal elf Fahrzeuge eingefahren, davon sicher einige darunter, die nur zum direkt angrenzenden Botswana durchfahren wollten.

Befahrbar sind z. Zt. eine 24 km lange Schleife am Okavango entlang, die wir 2 x durchfahren haben, sowie eine 9 km Stichstrassse ins Landesinnere, eine nette Halbtagestour. Die Stichstrasse war tiermäßig etwas enttäuschend. Außer einer Herde Rappenantilopen (ein Art, die wir bisher noch gar nicht gesehen hatten) gab es für uns wenig Neues zu entdecken.


Die Schleife am Fluss brachte aber einige schöne Sichtungen:

 

 

 

 

 

 

  
 

 

 

ein Baobab (Affenbrotbaum)

Heute mal wieder keine Karte, da unser Auto sich nur ein paar Kilometer hin und zurück bewegt hat.