Samstag, 28. November 2020

Flüge gebucht !!

Die Flüge Frankfurt - Johannesburg - Frankfurt waren schon im November 2020 gebucht. Aufgrund der geltenden Corona-Sonderbestimmungen konnten wir diese im Juni 2021 (siehe dort) aber erfreulicherweise ohne zusätzlich Umbuchungskosten in Frankfurt - Windhoek - Frankfurt umbuchen. 

Es geht also am 12. August über Nacht von Frankfurt nach Windhoek und und am 6. September ebenfalls mit einem Nachtflug von Windhoek aus wieder zurück. Das Ganze für 644 Euro und als Direktflug mit Lufthansa, d.h. ausdrücklich nicht z.B. mit Lufthansa operated by South African Airline o.ä.. Das erscheint uns zu der aktuell extrem schwierigen wirtschaftlichen Situation aller Fluggesellschaften noch ausreichend vertrauenserweckend. 

Mittwoch, 25. November 2020

Stromversorgung - bewährte Technik

Bewährte Technik, weil Namibia-erprobt:

Wir haben zwei normale namibische Steckdosen-Adapter (Bild links). Erfahrungsgemäß haben wir diese in fast allen Unterkünften gebraucht, nur in zwei oder drei Lodges waren direkt die europäischen Stecker verwendbar.

Wenn man an den Adapter eine deutsche Verteilerdose oder eine Mehrfachstecker z.B. in Kombination mit zwei USB-Buchsen dranhängen (Bild rechts), war das mit dem Aufladen von Handys, Navi, GPS, iPad, Laptop, Fotoakkus etc. kein Problem. So ist es wieder geplant.
 

Sonntag, 15. November 2020

Safety(copy) first

Sicherheits(kopie) geht vor.

Da nach Murphy's Gesetz alles schiefgeht, was schiefgehen kann, wappnen wir uns wieder für den Fall, dass uns unsere Papiere, Bankkarten etc. abhanden kommen. Denn gestohlen oder verloren werden solche Dinge bekanntlich nur dann, wenn man NICHT daran denkt.

Lösungsweg: Wir haben alle wichtigen Unterlagen eingescannt, werden diese vor dem Urlaub auf ein Netzlaufwerk von Dropbox "in die Cloud" hochladen und wenn dann wirklich was wegkommt, können wir (z.B. bei der Polizei) jederzeit auf die Kopie zugreifen - vorausgesetzt, von dort kommt man ans Netz. Zusätzlich kann man die Scans so natürlich auch auf dem Handy mit sich herumtragen. Ob wir zusätzlich wie früher noch Papierkopien im Koffer deponieren, haben wir noch nicht entschieden.

Das Verzeichnis mit den Scans ist jedenfalls beachtlich voll geworden: Dort liegen für vier Personen insgesamt Vorder- und Rückseiten von zwei ADAC-Karten, vier Kreditkarten, vier EC-Karten, vier deutschen Führerscheinen, drei internationalen Führerscheinen, zwei Impfbüchern, vier Personalausweisen, vier Reisepässen und vier Krankenkassenkarten.

Zum Glück konnten wir viele Scans aus 2019 noch wiederverwenden .....

Aktualisierung Juni 2021: Neu sind inzwischen vier Impfpässe dazugekommen. Wir nutzen zwar auch die entsprechende App, um per Handy 'beweisen' zu können, dass wir alle vier geimpft sind, aber: "safety(copy) first".

Samstag, 24. Oktober 2020

Unsere (kleine) Fotoausrüstung

Sechs Jahre lang hatten wir die Panasonic Lumix FZ150, eine sog. Bridgekamera, als Haupt-Familien-Kamera im Einsatz (Zitat Wikipedia: Als Bridgekamera wird eine Kamera bezeichnet, die eine Brücke schlägt zwischen den Konstruktionsprinzipien und Eigenschaften von Spiegelreflex- und Kompaktkameras.)

Das aus unserer Sicht Unschlagbare ist, dass wir damit eine Kamera haben, die nicht nur über einen sehr großen Telebereich (24-fach = bis 600 mm) verfügt, sondern gleichzeitig auch eine brauchbare Makroeinstellung (24 mm) für Blumen oder Insekten und zusätzlich sogar noch einen recht starken Filmmodus (Full-HD 1920x1080 Pixel, 28 Bilder/sec) ermöglicht.

Für mich als Hobby-Knipser war es immer schwer verständlich, dass jemand vierstellige Summen für Spiegelreflexkameras ausgibt, darunter natürlich ein riesiges mehrere Kilo schweres Teleobjektiv, und auch sonst noch eine ganzen Koffer voll Zubehör mit sich herumträgt. Unser Zubehör beschränkt sich auf ein paar kleine Ersatzbatterien mit Ladegerät und ein einfaches Stativ.
2017 hatten wir dann als Ergänzung zur FZ150 noch eine gebraucht gekaufte Panasonic Lumix FZ72 (mit 60-fachem Tele, also riesige 20 bis 1.200 mm) für den zweiten Fotografen z.B. auf der anderen Straßenseite mitgenommen. Praktischerweise nutzt die FZ72 die gleichen Akkus wie die FZ150.

2019 wurde das Set um eine weitere Kamera aufgestockt. Wieder eine Bridge-Kamera, wieder eine Panasonic: die Panasonic Lumix FZ1000. Sie stellt beim Zoomen mit ihrem 16-fach-Tele (400 mm) scheinbar einen massiven Rückschritt zu den beiden Vorgängern dar, verfügt aber über eine großen sog. 1-Zoll-Sensor. Die fehlende Tele-Länge kann bei Bedarf nachträglich 'digital' fast ohne erkennbaren Qualitätsverlust größer gerechnet werden. Zudem könnte man automatisch parallel im RAW-Format fotografieren, das eine nachträgliche Bearbeitung gerade bei Licht und Farbe ermöglicht. Dazu muss aber noch geübt werden. Wenn die Idee aufgeht, sollte es dann im Urlaub gelingen, z.B. bei Experimenten mit der Milchstraße am phantastischen afrikanischen Nachthimmel oder bei schwächerem Abendlicht an einem beleuchteten Wasserloch noch etwas 'herauszuholen'. Außerdem können wir damit nun schon aus drei Fenstern drei verschiedene Tiere gleichzeitig fotografieren. 😉

Und als Ergänzung gibt es ja noch das iPhone, mit dem uns insbesondere tolle Panoramen gelungen sind:



Freitag, 16. Oktober 2020

Countdown - Meldung: 300


Zwischenmeldung:

Heute, am 16. Oktober sind es noch exakt


bis zum Start nach Johannesburg !!

Hoffen wir, dass alles wie geplant klappt.


Samstag, 26. September 2020

T i A - This is Africa !

"This is Africa"? 

Gehört haben wir das mehrfach in den insgesamt sechs Wochen Namibia - und gedacht noch einige Male mehr. "This is Africa" ist manchmal eine Erklärung, manchmal eine Entschuldigung, manchmal ein Kopfschütteln oder ein stilles Grinsen.

  • Wenn an einer Rezeption mal wieder das Kreditkartengerät nicht funktioniert, gleichzeitig aber auch kein Wechselgeld da ist - TiA.
  • Wenn am Eingang und am Ausgang des Nationalparks alle Kennzeichen notiert werden, die beiden Gates aber weder Mail noch Telefonkontakt miteinander haben, so dass ein Abgleichen der Listen, um vermisste Fahrzeuge zu identifizieren, letztlich unmöglich ist - TiA.
    (Nach drei Tagen kann man sein Kennzeichen übrigens auswendig, man braucht es wirklich täglich mehrfach!)
  • Wenn man einen Zettel am Parkeingang bekommt, auf dem die Gebühr "4 x 80 Rand" notiert wird, beim Abgeben des Zettels an der Kasse dann gefragt wird, wie viele Personen  im Auto sind ("4 natürlich") und dann ein Taschenrechner bemüht wird, um 4 x 80 auszurechnen - TiA.
  • Wenn man an der Grenze Namibia-Südafrika sich erst in drei verschiedene Listen mit Personalausweisnummer, Autokennzeichen etc. eintragen muss um dann am Ende die Grenzschranke selbst betätigen soll, da der Grenzbeamte gerade Mittagspause macht - TiA.
  • Wenn man ein Souvenir an der Lodge-Rezeption nicht kaufen kann, weil nicht etwa die Kasse, sondern der Drucker zum Ausdrucken der Quittung defekt ist -TiA.
  • Wenn man in drei Schlangen vor drei Schalter im Flughafen aufgeteilt wird, dann aber nur einer aufmacht -TiA.
  • Und wenn man dann um 21:00 von Windhoek mit dem allerletzten Flugzeug aus einem sonst leeren Flughafen Richtung Frankfurt abfliegt und in der einzigen Schlange jeder erst gefragt wird, wohin man denn fliegen möchte - TiA.

"This is Africa" - Für Urlauber lustige Anekdoten, für Einheimische oft ein Ärgernis. Für uns eine Symbol für die Vorfreude auf die nächsten drei Wochen im südlichen Afrika.


Samstag, 19. September 2020

Der Mietwagen - Toyota Hilux DC 4x4


In 2017 für Namibia waren wir unsicher, welchen Mietwagentyp wir sinnvollerweise wählen sollten und haben uns letztlich für einen 4x4 SUV entschieden, da über 3/4 des namibischen Straßennetzes NICHT asphaltiert sind und wir uns von dem hohem Radstand und der hohen Sitzposition ein besseres Fahrgefühl versprachen.

DAS Brot-und-Butter-Fahrzeug aus dieser Kategorie ist in Namibia eindeutig der Toyota Hilux Doublecab 2,5 l Diesel 4x4, also ein Toyota-Geländewagen mit Doppelkabine (zwei Sitzreihen, vier Türen) und geschlossenem Canopy auf der Ladefläche.

Und fast genau so so sah er dann auch aus:

 

Und das soll dann auch der Richtige für unsere diesjährige Tour sein, auch wenn der Asphaltanteil wahrscheinlich deutlich höher sein wird. Nun haben wir vor, auch einige weniger besuchte und weniger erschlossene Teile der besuchten Parks anzufahren und zudem haben wir uns sehr an die für Tiersichtungen optimale Sitzposition, den riesigen Kofferraum und die Sicherheit gewöhnt, die der Allradantrieb in Kombination mit der großen Bodenfreiheit vermittelt. Also - never change a running system - wir werden in den finanziell etwas sauren Apfel beißen und wieder diese Fahrzeugklasse wählen.
Da wir in diesem Jahr mit Unterstützung einer anderen Agentur unterwegs sind, ändert sich auch die Mitwagenfirma, von der wir einen Toyota Hilux bekommen. Unsere Agentur African Dreamtravel wollte uns erst einen Wagen von ASCO vermitteln, dann von African Sun Carhire und kurz vro Urlaubsbeginn stellte sich heraus, dass der "eigene" Afican Dreamtravel-Hilux für die gut drei Wochen zur Verfügung steht. Der ist auf jeden Fall gut gepflegt super ausgestattet - den nehmen wir doch gern!